Montag, 31. März 2014

So wohnt der Architekt Vincent Van Duysen



Der Architekt Vincent Van Duysen lebt in Antwerpen, geht mit offenen Augen durch das Leben und die Straßen. So fällt ihm eines Tage auf dem Weg von seiner Wohnung zu seinem Büro ein runtergekommenen mit Graffitis besprühten Haus aus dem 19. Jahrhundert auf. 

Dann steht es plötzlich leer. Van Duysen, der zwei Dackel besitzt, findet heraus, dass es zum Verkauf steht und nutzt die Chance. Der damals 37-jährige saniert das einstöckige Haus, auf dessen Wände Schichten von Tapeten und auf den Böden Teppiche und Linoleum kleben. Doch das sollten die kleinsten Herausforderungen sein. Denn die Substanz des Hauses ist angegriffen.

Jetzt liegt ein lichtdurchflutetes Wohnzimmer mit hellen Wänden und Dielen im Erdgeschoss. Als erstes fällt mein Blick auf die zwei rustikalen Holztische und Hocker, dann auf die Arbeit des Künstlers Tadashi Kawamata an der Wand, die dem Raum etwas Warmes gibt. Alles ist in hellen dezenten Beigetönen gehalten. Auf der anderen Seite des Raumes kommen dann Schwarz, Grau, Dunkelbraun und Weiß mit ins Spiel, aber sich nicht ins Gehege.  
Trotz der wenigen Möbel wirkt der große Raum einladend und warm. 

Wer noch mehr von diesem Haus sehen möchte, für den habe ich einen Buchtipp: Der spanische Fotograf Manolo Yllera - einer meiner Favoriten - hat den Architekten in Antwerpen besucht, ist mit seiner Kamera von Zimmer zu Zimmer gegangen und hat die Fotos mit Texten inzwischen in dem Buch "Vincent Van Duysen" veröffentlicht

Mehr von Manolo Yllera auf meinem Blog hier und hier.

via © Manolo Yllera
  Follow on Bloglovin

Sonntag, 30. März 2014

Beige ist langweilig? Von wegen!

Bett vor beigefarbener Wand
Zwei in Beige gestrichene Stühle stehen nebeneinander
In einem Wohnzimmer ist die Tür in Beige gestrichen


Manchmal stolpere ich durch das Leben, manchmal über Bilder - wie über diese drei. 

Mit Beige assoziiere ich erst mal den langweiligen Einheitslook älterer Damen und Herren. Dabei kann die Farbe richtig sexy sein ...

Wandfarbe "Muur Bruin" von Flexa
Stühle von Nathan Young Design  

via © Flexa 2 © Nathan Young Design 3 © Romain Ricard (Foto)
Follow on Bloglovin

Donnerstag, 27. März 2014

Das Ferienhaus der Designerin Paola Navone



Paola  Novone ist 64 Jahre alt und denkt über vieles nach, aber nicht übers Aufhören. 

Warum auch? 

Sie ist einer der gefragtesten Designerinnen Italiens und derzeit Kreativ-Direktorin von Gervasoni. Aber was heißt das schon? Denn für wen hat die Italienerin nicht noch kein Sofa, Bett, Stuhl, Spiegel, Badezimmerschrank oder Geschirr entworfen? Die Liste ihrer Auftraggeber ist lang und ich bin beeindruckt. Und ganz nebenbei hat die Frau mit dem kurzen Haaren noch 100 andere Dinge gemacht: Architektur unterrichtet, an Zeitschriften mitgearbeitet, die United Nations beraten und ... und ... und ...

Klar, dass jemand wie Paola viel reist: "Ich weiß nicht, was Heimat ist, ich schlafe nie länger als eine Woche im selben Bett". Sie pendelt hin und her zwischen Mailand, wo sie ihr Studio liegt, und Hongkong, wo ihr Lebensgefährte und Wirtschaftsexperte Claudio Mayer lebt. Hat ein Apartment in Paris, richtet in Florenz einen Showroom ein und bereitet in Paris eine Ausstellung vor ...

Manchmal aber packt sie auch ihren Koffer, um in ihr Ferienhaus auf der griechischen Insel Serifos zu fahren. Und wie sollte es auch anders sein, sie hat es mit selbst entworfenen Möbeln eingerichtet - leicht und luftig, mit viel Weiß, unspektakulär schön. 
Aber natürlich bleibt sie auch dort nie länger als paar Tage ...

via © Jerome Galland 
 Follow on Bloglovin

Dienstag, 25. März 2014

Kleines Kunstwerk an der Wand



Gestern kam mir Andy Warhol auf einem Plakat entgegen und sagte: "I never read, I just look at pictures". 
Und ich antwortete: "Andy, I look at pictures as much as I read books."

Meine Bücher würden auf diesen Regalen, die mich an Halbmonde erinnern, zwar keinen Platz finden. Na, gut vielleicht zwei, drei ausgesuchte. Aber wer sagt denn, dass auf einem Board nur Bücher stehen können? 

Die schwarzen Miniboards sind mit Vasen und einem Spiegel dekoriert und ergeben an der Wand kleines Kunstwerk. Ohne sie sehe die Wand doch recht leer aus. 

Regale "Gridy", Spiegel "Gridy me" (Menu) von hier

via © Menu
Follow on Bloglovin

Montag, 24. März 2014

Weiße Impressionen



Ladies and Gentlemens watch out: Heute ist kein schwarzer Freitag, sondern ein weißer. 

Eco Wallpaper wird in einigen Tagen seine neue Tapeten-Kollektion "White Light" präsentieren. Wir zeigen die Bilder vorab. Viel Spass mit großartigen Interiors, weißen Tönen und feinen Mustern.

via © Eco Wallpaper 
Follow on Bloglovin

Samstag, 22. März 2014

Lichtdurchflutetes Apartment



Wenn Anastasia Sheveleva und Alexander Malinin die Köpfe zusammenstecken, sitzen sie dabei meistens vor dem Computer. Aber  nicht um Call of Duty oder The last Ninja zu spielensondern um Wohnungen wie diese zu entwerfen. Andere richten sie auch in der realen Welt ein.  

Sie sind damit so erfolgreich, dass ihre Firma Int2 Architectur inzwischen ein Büro in Moskau und in St. Petersburg hat. 

Gestern habe ich Euch bereits einen Blick in dieses 1-Zimmer- Apartment von nur 55 qm werfen lassen (hier). Heute kommt wie versprochen die Fortsetzung. Ich mag den Kontrast zwischen den Altbau-Elementen (Parkett, Stuck, hohe Wände) und den modernen Möbeln in Weiß, Braun und Schwarz. 


Der deckenhohe schwarze Schrank dient als Raumteiler. Auf der einen Seite liegt die Küche, auf der anderen der Flur. Falls Du Dich für den Grundriss interessierst, dann findest Du ihn hier.

via © Int2 Architecture
Follow on Bloglovin

Freitag, 21. März 2014

Blickfang / Ruben Ireland



Wer um alles in der Welt ist Ruben Ireland? Bis vor ein paar Tagen hatte ich noch nie etwas von ihm gehört. Geschweige denn gewusst, dass er Grafikdesigner ist, in London lebt und das übergroße Poster The Mount II entworfen hat, das in dieser Wohnung steht.

Das Poster gibt es in der Realität. Die Wohnung existiert bisher nur als digitaler Entwurf. Gestaltet hat ihn das Design- und Architektur-Studio Int2 Architecture mit Sitz in ... nein, nicht in Berlin oder Stockholm, sondern in Moskau und St. Petersburg. 

via © Int2 Architecture 
Follow on Bloglovin

Mittwoch, 19. März 2014

Kleine Details, große Wirkung



Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich verändere fast jeden Tag ein Detail in meiner Wohnung.

Will ich eine andere Stimmung, eine andere Farbigkeit, ohne gleich ganze Wände zu streichen, greife ich auch schon mal nach Kissen. 
Ich streife die alten Hüllen ab und ziehe ihnen neue über. 

Als ich diese hier aus Samt und in soften Farben sah, wußte ich, es ist mal wieder soweit. Ich habe mir sofort ein Paar in Hellgrau bestellt. Die "neuen" Kissen liegen inzwischen auf meinem weißen Bett. 

Will ich etwas verändern, radele ich auch gerne zum Blumenladen in die Susannenstraße Nummer 30 in der Schanze (Hamburg). Dort blättert die Tapete von den Wänden und außer einem Verkaufstisch und beigen Plastikbehältern voller Blumen hat er nichts zu bieten. Es gibt pro Woche auch nur zwei verschiedene Blumensorten, dafür kosten dann aber 20 Tulpen nur 4,50 Euro oder 10 Gladiolen 2,90 Euro. Unschlagbar günstig. 

Mit Blumen dekoriere ich ausgesprochen gerne. Dabei stelle ich nicht nur einen Strauß auf den Tisch, sondern verteile ich sie in Vasen auf alle Zimmer. Selbst im Badezimmer steht meistens eine Blüte ... 

Samtkissen (H&M Home)
Sofa "Spine Lounge" (Fredericia) 
Stehlampe "Leaf" (Muuto) in meinem Onlineshop

via © H&M Home
Follow on Bloglovin

Dienstag, 18. März 2014

Im Trend: Black Walls

Blog Leuchtend Grau: Schwarze Fliesen und schwarze Wandfarbe in einer Küche
Blog Leuchtend Grau: Schwarze Fliesen und schwarze Wandfarbe in der Küche
Blog Leuchtend Grau: Schwarze Wandfarbe im Wohnzimmer
Blog Leuchtend Grau: Blaues Sofa vor schwarzer Wand



Black is beautiful - das dachte sich auch das Design-Studio Maison Hand und strich eine Wohnung in Lyon aller Warnungen zum Trotz in dieser Farbe. Dazu gehört Mut! 


Ich würde das in meinen eigenen vier Wänden nicht so schnell machen ... obwohl ich Schwarz spannend finde, weitere Beispiele hier und hier. 
Oft wird die Farbe mit Weiß kombiniert. Das ist ein harter Kontrast. Schöner finde ich einen weichen mit hellem Holz wie in dieser Küche oder mit Blau wie im Wohnzimmer.

Hast Du schon mal eine Wand oder einen ganzen Raum in Deiner Wohnung schwarz gestrichen?

via © Hand Maison, Romain Ricard (Fotos)
  Follow on Bloglovin

Montag, 17. März 2014

Buchstaben-Poster



Heute mache ich mal nicht viel Worte, sondern lasse Buchstaben sprechen ... die sich zu einem GREY zusammengefunden haben. 

Doch eins würde mich noch interessieren: Was hängt an Deinen Wänden? 

via Playtype The Store
Follow on Bloglovin

Freitag, 14. März 2014

Grau und Apricot



Helles Grau und zartes Apricot gehen heute eine frühlingshafte Liaison ein  - mal sehen, wie lange, die hält:-) 

Butterfly Chair aus orangen Stoff gibt es hier zu kaufen
Wäschekörbe, Decken (House Doctor) 

via 1 © Paulina Arcklin 2 © Mikmax 3 © Shuka Amsterdam 4 © Louis Lemaire © House Doctor
Follow on Bloglovin

Donnerstag, 13. März 2014

Seifenblasen aus Glas


Wow - ich bin beeindruckt von diesen Lampen, die wie große Seifenblasen aussehen. Der niederländische Designer Alex de Witte hat sie spielerisch entworfen und sich dabei an seine Kindheit erinnert. 
Die Frage ist nur, ob sie auch so schnell zerplatzen wie die Seifenblasen aus den Kindertagen? Und wo sollen sie eigentlich hängen? In meiner Wohnung würde ich mir vermutlich - trotz einer Deckenhöhe von 2,90 Meter - den Kopf an ihnen stoßen. 
via © Alex de WitteChris van Koeverden (Foto)
Follow on Bloglovin

Mittwoch, 12. März 2014

Der Linienrichter Nicolas Schuybroek



Nicolas Schuybroek watet in Gummistiefel auf einer Baustelle durch Schlamm. Am nächsten Tag sucht der belgische Innenarchitekt im Internet nach einem passenden Türgriff für eine Wohnung. Er überlässt wenig dem Zufall - zumindest nicht, wenn es ums Einrichten geht. Dabei kommen dann Apartments wie dieses hier in Paris heraus oder Häuser wie das an der Côte d'Azur ...

Die französische Ausgabe der Zeitschrift Architectural Digest zählt den Belgier seit 2013 zu den 100 besten Innenarchitekten. Dabei hat Nicolas Schuybroek, der drei Sprachen spricht und Architektur studierte, erst 2011 sein eigenes Büro in Brüssel eröffnet. Steile Karriere! Sie erinnert mich an die des brasilianer Architekten Felipe Hess.  

Was magst Du besonders an diesem Apartment? Oder was gefällt Dir gar auch gar nicht? 

via © NS Architects (Nicolas Schuybroek)
Follow on Bloglovin