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Donnerstag, 30. März 2017

Modern Design? Desk Sculptures collection by Kristina Dam

Wie sieht modernes Design aus? Haben die Dänen die Antwort gefunden?
an einer Wand lehnen keine Steinplatten, davor liegen Holzkreisel
Leuchtend Grau: Ein schlichter Kerzenständer aus hellem Stein steht auf einem Tisch.

Jedes Jahrzehnt hat seine Trends und Formen. Und welches Produkt-Design ist bitte derzeit modern? 


Ein Blick nach Dänemark, dem Land, das in der Vergangenheit etliche Design-Trends hervorgebracht hat, gibt Aufschluss. In Kopenhagen hat die junge Designerin Kristina Dam 2012 ihr Studio eröffnet. Ihre Objekte sind beispielhaft für die gegenwärtige Formensprache.   

Ihre Skulpturen und Wohnaccessoires sind schlicht und orientieren sich an der geometrischen Formen: Kugeln, Drehkegel, Quader, Quadrate und Rechtecke. Überflüssige Details? Weg damit. Auf zwei Dinge verzichtet die Absolventin der Royal Danish School of Fine Arts, Architektur und Design nicht: Hochwertige Materialien (Marmor, Eichenholz, Stein und traditionelles Handwerk. 

Weiterlesen: Stillleben mit hypermodernen Wohnaccessoires

via © Kristina Dam Studio
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Samstag, 9. Juli 2016

So wohnt der Architekt Joseph Dirand

Die Küche mit Parket, hellgrau gestrichen Wänden, bronzefarbener Küchenzeile und einer Arbeitsplatte aus Marmor
Bedroom with grey walls and lamps in brass
Bedroom in grey walls and lamps in brass
Bedroom with grey walls, wooden floor and big windows

Auf einem meiner Streifzüge durch das Internet bin ich auf den französischen Architekten Joseph Dirand gestoßen. Er hatte sofort meine ungeteilte Aufmerksamkeit.


Also schreibe ich ihn an und frage, ob ich seine Wohnung auf Leuchtend Grau verstellen dürfe. Der 40-Jährige, der gerne Jeans und Turnschuhe trägt, wurde 2013 von Maison & Objet, eine der bedeutendsten Messen für Innenarchitektur, zum besten Interior-Designer des Jahres gewählt. Er zählt inzwischen zu einem der wichtigsten Architekten  und Interiordesigner der Gegenwart. Dennoch hat Dirand innerhalb von zwei Tagen geantwortet: "Yes, you can."

Schon als Kind wollte der Franzose Architekt werden und er wurde es. Nach dem Architekturstudium an der Belleville Architectural School gründete er 1999 sein Studio in Paris. Heute - acht Jahre später – arbeiten zehn Architekten für und mit ihm.

Seine elegante und mit sinnlichen Materialien ausgestattete Wohnung liegt im Siebten Pariser Arrondissement. "Ich habe sie durch Zufall entdeckt und mich sofort verliebt. Ich wohnte damals in einer Art Loft und stand plötzlich in einer klassischen Pariser Wohnung aus der Haussmann-Ära", erzählt Dirand. Was er daraus gemacht hat, lässt sich mit berauschenden Minimalismus beschreiben.

Trotz vieler Projekte, fand Dirand die Zeit, das Apartment zu renovieren, in der er jetzt mit seiner Freundin und ihren beiden Töchtern aus früheren Ehen lebt. Ein Zuhause, das dem Rhythmus seines Lebens (mehr dazu hier) entspricht und widerspiegelt – wie das großzügige Wohn- und Esszimmer als Treffpunkt für die vierköpfige Familie, und mehrere Schlafzimmer zum Zurückziehen.

Auf den ersten Blick wirkt das Apartment, als seien alte Elemente restauriert worden. Doch das Versailles Parkett, die aufwendigen Leisten, bronzefarbene Türklinken und Marmorelemente stammen nicht aus dem 19. Jahrhundert, sondern sind komplett neu. Dirand engagierte dafür die besten Handwerker Frankreichs.


Ob in seiner Wohnung oder in seinem Studio - Dirand möchte den Himmel sehen können. Licht sei ihm wichtiger als die Einrichtung, erklärt der Franzose, der lieber über Flohmärkte geht als einen Vitra-Shop besucht. 

via © Joseph Dirand Architecture, Adrien Dirand (Fotos)
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Montag, 29. Dezember 2014

Minimalistisches Bad

Ein minimalistischer Bad mit einem ungewöhnlichen Waschbecken aus glatten Cristalplant.
Mein Bad ist so groß wie ein Schuhkarton - das kommen mir diese schön-schlichten Waschbecken gerade recht


Komme ich von Reisen zurück in meine Wohnung, sehe ich sie plötzlich mit anderen Augen. Manches finde ich nach wie vor unschlagbar schön und harmonisch. Anderes würde ich am liebsten sofort ändern - wie mein Bad.

Nein, es ist nicht hässlich, aber es ließe sich durchaus toppen. Und während ich über den kleinsten Raum meiner Wohnung nachdenke, fällt mir die niederländische Designerin Marike Andeweg ein. Sie gestaltet schlichte Badmöbel in ungewöhnlichen und modernen Formen. Und aus Cristalplant, einem glatten, handschmeichelnden Material, das überwiegend aus Mineralteilchen besteht. 

Mehr über und von der Designerin Marike Andeweg hier.

via © NotOnlyWhite Marike Andeweg, Moni van Bruggen (Fotos), Stefanie Maas (Styling)
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Freitag, 14. November 2014

Studio der Norm Architects in Kopenhagen

In einer Zeit der flüchtigen Trends wollen die Norm Architects Zeitloses schaffen. Was sie darunter verstehen, zeigen sie in ihrem neuen Kopenhagener Studio.
Die Norm Architects haben in Kopenhagen ein neues Studio eröffnet. Die Räume sind hell und schlicht-minimalistisch eingerichtet.
Die Norm Architects haben in Kopenhagen ein neues Studio eröffnet. Die Räume haben einen Betonfussboden und weiße Wände und sind schlicht-minimalistisch eingerichtet.
Die Norm Architects haben in Kopenhagen ein neues Studio eröffnet. Die Räume weiße Wände und einen hellgrauen Boden und sind schlicht-minimalistisch eingerichtet.


Mission impossible. 

Seit 2008 sind die Norm Architects aus Kopenhagen unterwegs, um weltweit die Architekturszene aufzumischen. In einer Zeit der flüchtigen Trends wollen sie Zeitloses schaffen. 
Sie entwerfen Häuserrichten Räume ein, gestalten Möbel, Lampen und Geschirr und arbeiten als Art Direktoren.
Und so wie Tom Cruise (nicht, dass ich ein Fan von ihm wäre) am Ende die Bösen besiegt, so haben auch die dänischen Architekten Erfolg mit dem, was sie tun.

Im Kopenhagen haben sie gerade ihr neues Studio bezogen - und an ihm kann man abgelesen, was sie unter zeitlos verstehen. 

Ach ja, sonst mache ich Interviews, aber gestern habe ich zur Abwechslung mal Fragen beantwortet - und zwar die von Silk & Salt, einem Bloggerportal. Das Interview hier ...

via © Norm Architects
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Dienstag, 17. Juni 2014

Weißes Haus / Norm Architects



Jonas Bjerre-Poulsen und Kasper Rønn, die beiden kreativen Köpfe hinter den Norm Architects aus Kopenhagen, bezeichnen sich als Softies, als sanfte Minimalisten. Die Dänen, beide mit raspelkurzen Haaren (hier), haben Architektur studiert und sich erst vor 6 Jahren zusammengetan. Seitdem mischen sie die dänische und internationale Szene auf. 

In Vedbaek (Dänenmark) haben sie ein altes Haus saniert. Die Renovierung war zwar alles andere als soft: Wände wurden eingerissen und Böden mit Beton übergossen. Das Ergebnis ist es dann aber doch weich. Und wie in Weiß getaucht. Die Norm Architects wären keine sanften Minimalisten, hätten sie dem kühlen Betonfussboden nicht etwas Warmes entgegengesetzt - wie Möbel, Flussleisten und eine Küchenarbeitsplatte aus Holz. Noch ein Wärmebereiter sind beigefarbene Vorhänge, die von der Decke bis zum Boden. Denn ihr zurückhaltende Stil ist eben nicht kalt oder langweilig glatt, sondern warm und einladend. 

Übrigens: Die Besitzer des Vedbaek-Hauses haben in den letzten Jahren ihre Möbel immer mal wieder in nur einen Raum geschoben - denn Möbelhersteller wie &tradition oder Menu hier gleich mehrere Fotoshootings abgehalten. Fotos davon hier,  hier und hier.  
Vielleicht war das auch irgendwie naheliegend, denn die Norm Architects haben für diese Firmen Lampen, Möbel und Geschirr entworfen.

Mehr Interiors von dem Architekten-Duo hierhier und hier.

via © Norm Architects
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Dienstag, 15. April 2014

Lampen aus grauem Glas



Letzten Samstag fand in Hamburg die Nacht der Museen statt. In einem der Ausstellungsräume hätten auch die Lampen "Mona" aus grauem Glas hängen können. Entworfen hat sie die Lichtgestalterin Lucie Koldova, die sich im Grenzgebiet von Kunst und Design bewegt. Kein Wunder, hat sie nicht nur Design und Architektur studiert, sondern auch Kunst. Heute lebt die Tschechin in Paris und hat dort ein Designstudio eröffnet. 

Weiterer Artikel über Lucie Koldova: Seifenblasen aus Glas.

via © Lucie Koldova 
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Montag, 14. April 2014

Nendo und COS



Die letzte Woche habe ich mit Nendo ausklingen lassen. Die neue beginne ich gleich wieder mit ihm: Denn das Designstudio aus Tokio tourt gerade durch Europa. Sie hatten bereits einen Auftritt bei BoConcept hier, jetzt bei COS. Für das schwedische Fashionlabel mit den gerade Schnitten haben die Japaner Becher, Tassen, Kannen und eckigen Vasen entworfen - puristisch schön. 
Ich bin gespannt, wo Nendo in diesem Jahr noch einen Gig haben wird.

Und noch ein Tipp für die Blogger unter uns: Meine Fotos sahen im Original oft blendend aus. Doch sobald ich sie in den Blog lud, waren sie plötzlich mit einem Grauschleier überzogen. Ich konnte mir das nicht erklären. Bis ich herausfand, dass blogspot.com ungefragt Fotos bearbeitet, angeblich zum Besseren.

Doch diese "automatische Bildoptimierung" lässt sich unterbinden. Dazu musst Du allerdings bei Google+ angemeldet sein. Dort geht Du links auf "Übersicht" und klickst auf "Einstellungen". Dann scrollst runter, bis Du zu "Fotos und Videos" kommst. Dort deaktivierst Du die "Automatische Bildoptimierung". Danach sehen die Fotos im Blog hell und strahlend aus. 

via © COS (Fotos) und Nendo
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Mittwoch, 2. April 2014

Zartes Porzellan



Heute geht es nicht um schwere Möbel, sondern um leichtes Porzellan. Die zarten weißen Schalen der Designerin Linda Prüfer passen gut zu meiner Stimmung - denn ich fühle mich leicht und frühlingshaft ausgelassen.

Da sage noch einer, dass die Tagesfassung nicht das Bloggen beeinflusst:-)

via © Studio Oink
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Montag, 24. März 2014

Weiße Impressionen



Ladies and Gentlemens watch out: Heute ist kein schwarzer Freitag, sondern ein weißer. 

Eco Wallpaper wird in einigen Tagen seine neue Tapeten-Kollektion "White Light" präsentieren. Wir zeigen die Bilder vorab. Viel Spass mit großartigen Interiors, weißen Tönen und feinen Mustern.

via © Eco Wallpaper 
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