Donnerstag, 8. Oktober 2015

Weiß hoch 2



Ich möchte wieder geblendet werden - von der Sonne, vom Licht. 

Der Abschied vom Sommer fällt mir jedes Jahr wieder schwer. Erst recht, wenn der Himmel - wie heute - grau verhangen ist. 

Wenn er schon nichts hergibt, dann wenigsten ein Raum, der flasht. Und dieser tut es. Mit einem weißen Boden (mehr Infos hier) und einer meterlangen Fensterfront, durch die das Licht hineinströmt.

Und was würde zu soviel Weiß und Helligkeit besser passen als Möbel aus Holz

Danke, Anders, für das Foto. 

via © Anders SchonnemannInstagram
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Freitag, 2. Oktober 2015

Soft and lazy



Sind Nächte laut und wild, 
wie am letzten Wochenende, als ich mit einer Freundin auf dem Reeperbahn Festival war und wir uns 6 Bands angehört haben, 
liebe ich danach ruhige Tage.

Das Handy ist leise gestellt, es läuft kein iTunes, kein Spotify ... Stille breitet sich in meiner Wohnung aus. 

Passend dazu habe ich heute ein Arrangement und ein Schlafzimmer ausgewählt, die beide meiner Stimmung entsprechen und schön beschaulich sind ... 

Geschirr und Bettwäsche von Country Road

via © Country Road
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Samstag, 26. September 2015

Vom Berghotel Rosalpina in den Dolomiten und einer Strickdecke



Zwei Freundinnen gehen abends auf ein Konzert von Sea & Air und trinken danach noch einen Absacker in einer Bar. Als sie wieder auseinandergehen, haben sie beschlossen, sie werden zusammen auf Tour gehen.

Keine zwei Wochen später sind Nadine von Stylish Living und ich auf der Autobahn Richtung Südtirol. Wir wollen in die Dolomiten. Wanderschuhe, Windstopperjacken und Laptops im Gepäck.

Für Nadine ist es der erste Tripp in die Berge, für mich der erste seit fünf Jahren. Schon Tage vorher will mein Herz vor Vorfreude explodieren. Miss Stylish-Living hat die superschönen Hotels herausgesucht, ich die Wanderrouten zusammengestellt. Um so karger die Felsen und um so wilder die Landschaft um so besser. Für mich fangen Berge erst überhaupt der Baumgrenze an.

Unser erstes Hotel in den Dolomiten ist das Rosalpina, ein abgelegenes 4-Sterne-Haus, 20 km von Brixen (Italien) entfernt. Wir fahren gefühlte 2 Stunden Serpentinen hoch auf 1770 Meter. Die Straße wird immer schmaler, fast übersehen wird den Abzweiger zum Hotel.

Dort angekommen nimmt uns Stefan, der Hotelier, in Empfang und bringt uns  in die erste Etage - er trägt dabei unser Koffer die alte knarzende Holztreppe hoch - auf das Zimmer 203. Wobei Zimmer eine Untertreibung ist. Es ist eine 40 qm große Suite mit einem Wohn- und Schlafzimmer, einem großem begehbaren Kleiderschrank und einem Bad. Als Nadine und ich die Balkontür unserer Suite öffnen und auf den 2875 Meter hohen zerklüfteten Pleitlerkofel blicken, fallen wir uns spontan in die Arme. Wir sind hingerissen von soviel Berg und von der Schönheit unseres Hotels. Genau, schon da war das Rosalpina "unser Hotel" - es war Liebe auf den ersten Blick. Seht Euch nur die Bilder auf Pinterest an.

Entworfen wurde das Haus 1916 von dem Architekten Otto Wagner als Lungenheilanstalt. Deswegen fällt noch heute in allen Suites am Tag die Sonne auf die Betten. Doch daraus wurde nix. Lange stand das Haus leer, bis der Hotelier Alois Hinteregger, der Vater von Stefan, das Haus vor erst ein paar Jahren entdeckte, kaufte und sanft renovierte. Der ursprüngliche Charakter sollte erhalten bleiben. 

Am ersten Tag erkundet Nadine mit der Kamera das Hotel und seine Umgebung. Ich setze mich in Decken gehüllt in die Sonne auf die Terrasse und trinke einen Kaffee. Und ich lerne Amadeus - den Hotelhund - kennen. Und den Service. Unaufdringlich aufmerksam. Abends gibt es ein 6-Gänge-Menü, morgens ein meterlange Frühstücksbuffet. Ich habe selten so gut gegessen wie im Rosalpina und bin selten als Gast so zuvorkommend behandelt worden.

Nadine hat natürlich auch über unseren Dolomiten-Trip gebloggt hier

PS: Die schöne Strickdecke vom Foto ist von Country Road

via © Country Road

Donnerstag, 24. September 2015

In Love with the Sixties



Nach einer Woche in den Dolomiten (ich werde in den nächsten Tagen noch davon erzählen) tauche ich heute mit Vasen von dem dänischen Label Lyngby Porcelaen wieder auf. 

Sie wurden bereits 1963 entworfen, was man ihnen irgendwie nicht ansieht. Erst recht nicht, wenn sie mit einer modernen Lampe wie dem erst 2006 von den Michael Anastassiades gestalteten Tube Candelier kombiniert werden. 

Als ich das Foto zufällig entdecke, bin ich geflasht. Also mache ich mich auf die Suche nach der Quelle und stoße auf das Lookbook von Goods We Love - einer kleinen Offenbarung aus New York. 

Goods We Love - das sind das ehemalige Model Camilla Vest und der Werber Ricky Nordsen. Beide sind in Dänemark geboren, leben und laufen sich aber in New York über den Weg, als sie ihre jeweiligen Kinder in die Schule bringen. Sie gehen zusammen einen Kaffee trinken und dabei entsteht eine Idee: Sie wollen das Beste, was Dänemark an Design zu bieten hat, in Nordamerika bekannt machen. Inzwischen ist Goods We Love Agent und Distributor für sechs dänische Labels wie eben Lynby Porcelean, Petersen Möbel oder BAse212. 

Das sehenswerte Lookbook haben Camilla und Ricky im Sommer diesen Jahres veröffentlicht. Und wie das Leben so spielt, ist Camillas Schwester Pernille Vest zufällig eine bekannte Stylistin aus Dänemark ...

Thank you, Ricky, for the picutres!

via © Goods We Love, Pernille Vest (Styling), Thomas Loof (Fotos)
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