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Dienstag, 23. Dezember 2014

Weihnachten / Baum aus Sternen



Die dänische Designerin Louise Roe hat einen Hang zum Purismus - auch an Weihnachten. Was mir entgegenkommt. Denn obwohl ich über Interior und Design blogge, habe ich keine Kiste mit Kugeln, Kränzen und einer Krippe im Schrank stehen, die ich spätestens heute heraushole - immerhin ist morgen der 24. Dezember.

Doch was sich Roe zu Weihnachten hat einfallen lassen, spricht mich an: Sie hat einen Baum aus kleinen und großen Sternanhängern einfach an die Wand geklebt. Schöne Idee.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen harmonische Weihnachtstage - mit wem und wo auch immer Ihr sie auch verbringt.

Stern-Anänger von Louise Roe
Stuhl von Pastoe 

via © Louise Roe

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Mittwoch, 24. September 2014

Auf Draht sein - Stühle von Pastoe



Ich muss gestehen, ich mag Möbel und Gegenstände aus Metall oder Eisen nicht besonders gerne. Sie wirken oft kalt und gemütlich. Oder sie sehen sooooo shabby aus.

Aber es gibt Ausnahmen: Den Stuhl sm05 (klingt eher nach einer mathematischen Formel als nach einem Namen für ein Möbelstück) von Pastoe finde ich inzwischen richtig gut. Aber das hat ein paar Jahre gedauert - Liebe auf den ersten Blick war es nicht. 

Und einen Drahtkorb lasse ich mir gefallen, wenn er so wie von dem Fotografen Taoki Okano inszeniert wird (Foto 2). Und ich weiß nicht, ob dieses lustige Detail auf dem Bild zu erkennen ist, aber Toaki hat tatsächlich 2 große und 3 kleine Schuhanzieher zu Haken umfunktioniert und an die Wand gehängt. 

Wie findest Du diese Idee? 

Und noch ein Tipp für alle Hamburger: Das dänische Möbelhersteller Norman Copenhagen eröffnet heute im Stilwerk, Große Elbstraße 68, einen Laden.

via 1 © Pastoe, 2 © Taoki Okano
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Freitag, 25. April 2014

Warmes Grau



Manche sehen schnell rot, ich sehe grau. Was auch immer in dieser Farbe daherkommt, fällt mir positiv auf. Kein Wunder also, dass ich innehielt, als ich diese hellgrauen Räume sah und sie unbedingt posten musste. Zudem zeigen sie, womit sich Hellgrau neben den Klassikern Weiß und Schwarz noch 1a-mäßig kombinieren lässt - mit warmen Naturtönen. 

By the way: Ich bin gerade viel unterwegs. Über Ostern war ich verreist, dieses Wochenende fahre ich nach Berlin. Deshalb sind meine Texte zur Zeit auch eher knapp. Aber ab Mitte nächster Woche wird mein Leben wieder etwas ruhiger und die Posts länger. Euch allen ein entspanntes Wochenende!

Hellgraues Sofa "Toward 2020"(Erik Jørgensen)
Tisch "Asap" (Paustian)
Lampe "Waves" (by Sandenholt) 
Grauer Stuhl "Catch Chair Jh1" und Holzstuhl (&tradition)
von links nach rechts: 
Stuhl "SB-Cuatro (Sofie Brunner)
Brauner Stuhl "Tongue" (Howe)
Stuhl "Widen Lounge Chair" (Ro)
Stuhl "Andresen" (Bdr. Andersen)
Stuhl "J108" (Coop)

via © Kira Brandt (Fotos) Danke für die Fotos, Kira!
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Montag, 7. April 2014

Drop Chair von Arne Jacobsen / Fritz Hansen



Tropfen laufen an meinem Fenster hinunter. Es regnet gerade in Hamburg. Tropfen werden ab morgen auch auf der "Salone Internazionale del Mobile" in Mailand (8. - 13. April) zu sehen sein - allerdings welche mit Beinen. Denn es sind Stühle, die ihrer Form wegen Drops heißen.

Was in der Mode die Laufstege sind, sind im Interior die Showrooms. Wer etwas auf sich hält, stellt in ihnen seine möglichst neuen Möbel vor. So auch das dänische Label Republic of Fritz Hansen: Für seinen Showroom auf der Mailänder Möbelmesse hat es den Entwurf für die Drops wieder aus der Schublade geholt und die Stühle neu aufgelegt. Sie wurden 1958 von dem dänischen Designer Arne Jacobsen für das Radisson Blu Royal Hotel in Kopenhagen entworfen. 

Da ich ein Faible für Retro-Möbel habe, musste ich die Drops vorab schon mal zeigen. Bist Du auch ein Retro-Fan? 

via © Republic of Fritz Hansen
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Freitag, 14. März 2014

Grau und Apricot



Helles Grau und zartes Apricot gehen heute eine frühlingshafte Liaison ein  - mal sehen, wie lange, die hält:-) 

Butterfly Chair aus orangen Stoff gibt es hier zu kaufen
Wäschekörbe, Decken (House Doctor) 

via 1 © Paulina Arcklin 2 © Mikmax 3 © Shuka Amsterdam 4 © Louis Lemaire © House Doctor
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Montag, 19. August 2013

So wohnt die Innenarchitektin Tania Handelsmann



Auf der Landkarte reise ich heute mit dem Finger von Hamburg nach Sydney. Dort lebt und arbeitet die Innenarchitektin Tania Handelsmann mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem Haus, das sie selbst gestaltet hat. 

Es ist in Grau gehalten. "Ich mag die Farbe", erklärt Tania, "denn sie ist neutral und so weich, das sie mit jedem Möbelstück kombiniert werden kann, ohne dass ein harter Kontrast entsteht". 

Schön zu sehen ist das an ihrer Küche: Die Fronten der Schränke sind hellgrau lackiert. Und heben so sowohl die Maserung der Marmor-Arbeitsplatten hervor als auch den warmen Ton des Eichenparkett. 
Dazu kommen weiße Industrie-Lampen, ein heller, rustikaler Eichentisch und Bertoia-Stühle. 

Mir gefällt zudem die Mischung aus Designer-Möbeln und Vintage-Stücken. So hat Tania den Kelim im Kinderzimmer auf Ebay ersteigert. Und die gepolsterte Bank im zweiten Kinderzimmer stammt aus einem 2nd-Hand-Möbelladen. 

Eichentisch "Palm" von hier

via Tania Handelsmann, Jem Cresswell (Fotos)
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