Mittwoch, 30. April 2014

Helles Apartment mit Küchenblock aus Messing



Marten, Eero und Ola hatten gerade ihr Studium beendet, als sie ihre Nachnamen aneinanderreihten und das Architektenbüro "Claesson Koivisto Rune" gründeten. Das war 1995.

Noch heute sagen sie von sich: Als Architekten und Designer würden sie keine klare Linie verfolgen. Doch wenn ich mir dieses Apartment in Stockholm ansehen, das die drei im letzten Jahr gestaltet haben, dann finde ich es ziemlich klar! Und warm und soft.
  
Und ich habe noch nie zuvor einen Küchenblock aus glänzenden Messing gesehen und bin beeindruckt! 

via © Claesson Koivisto Rune
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Dienstag, 29. April 2014

Die Linienrichterin Katty Schiebeck



Katty Schiebeck ist eine Interiorstylistin und Bloggerin aus Barcelona mit einem feinen Gespür für Linien und Farben - wie  diese Wohnung im Stadtteil Passier de Gracia zeigt. 

In der gesamten Wohnung ist ein Zickzack-Parkett verlegt. Es ist  eindrucksvoll, aber auch unruhig. Doch Katty schafft es, diese Unruhe nicht noch zu verstärken, sondern auszugleichen.

Wie macht sie das? In der Küche gelingt ihr das durch die Farben. So greifen die Einbauschränke und Stühle den hellen Ton des Parketts auf, nur kombiniert mit neutralem Weiß (Lampe und Marmor)und matten Kupfer. 
Auf dem Boden herrscht - wie gesagt - ein Zickzackmuster. Dagegen bilden die Schränke, Stühle und die langgesteckte Lampe senkrechte Linien und der Marmor-Block waagerechte. Doch diese Linien kommen sich nicht ins Gehege - das ist schon fast Kunst! Und so wie die Küche durchgestaltet ist, sind es auch die anderen Räume.

Gelungen finde ich auch das ungewöhnliche Bad. Das große Bild ähnelt  zwar nicht in den Farben, aber in seiner Struktur dem des Marmors (Badewanne). Katty erkennt solche Ähnlichkeiten und wiederholt sie, anstatt neue dagegen zu setzen. Und so entsteht ein harmonisches Ganzes. 

Mehr von Katty findet Ihr auf Ihrem Blog Somewhere I would like to live.
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via © Katty Schiebeck, Ruben Ortiz (Fotos)
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Montag, 28. April 2014

All in White




Seit Freitag bin ich mal wieder in Berlin. Ich habe die Kilometer, die ich diesmal durch die Stadt gelaufen bin, nicht gezählt. Dafür aber die Stunden, die ich gestern mit Ai WeiWei im Martin-Gropius-Bau verbracht habe - es waren drei. 

Ich fand die Ausstellung des wohl bekanntesten chinesischen Künstlers ziemlich spannend. Und tatsächlich gab es dann auch eine überraschende Parallele zwischen Interior und Kunst, die mich schmunzeln ließ:  Wie unter Architekten und Designer Marmor plötzlich wieder angesagt ist, so macht Ai WeiWei das Material erneut kunstsalonfähig. Wenn auch verfremdet: Sein Haus wird seit Jahren überwacht. Das thematisiert er, indem er in der Eingangshalle des Martin-Gropius-Baus sieben Überraschungskamera aus Marmor anbringen ließ ... 

Einen besseren Aufhänger für einen Post über Marmor gibt es eigentlich kaum noch. Und ich habe ihn mir auch schon soooo schön ausgemalt. Doch dann sind die Freigaben für die Fotos nicht rechtzeitig gekommen. Es ist illegal, Fotos aus dem Internet einfach so auf dem eigenen Blog zu veröffentlichen. Und teuer kann es auch werden, wenn man dabei erwischt wird. Deshalb lasse ich mir vorher das Okay für eine Veröffentlichung geben. Das ist oft umständlich und dauert manchmal einfach länger als gedacht ...

Und deshalb bin ich heute auf Weiß umgeschwenkt. Denn nach grellen Farben ist mir nach den vielen Eindrücken der letzten Tage nicht ... 

Tisch "Tulip" (Knoll)
Vasen (HM)
Stehleuchte "Caravaggio" (Lightyears)

via © 1 Lightyears © 2 Fantastic Frank © 3 HM © 4 Studio Dreyer + Hensley 
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Freitag, 25. April 2014

Warmes Grau



Manche sehen schnell rot, ich sehe grau. Was auch immer in dieser Farbe daherkommt, fällt mir positiv auf. Kein Wunder also, dass ich innehielt, als ich diese hellgrauen Räume sah und sie unbedingt posten musste. Zudem zeigen sie, womit sich Hellgrau neben den Klassikern Weiß und Schwarz noch 1a-mäßig kombinieren lässt - mit warmen Naturtönen. 

By the way: Ich bin gerade viel unterwegs. Über Ostern war ich verreist, dieses Wochenende fahre ich nach Berlin. Deshalb sind meine Texte zur Zeit auch eher knapp. Aber ab Mitte nächster Woche wird mein Leben wieder etwas ruhiger und die Posts länger. Euch allen ein entspanntes Wochenende!

Hellgraues Sofa "Toward 2020"(Erik Jørgensen)
Tisch "Asap" (Paustian)
Lampe "Waves" (by Sandenholt) 
Grauer Stuhl "Catch Chair Jh1" und Holzstuhl (&tradition)
von links nach rechts: 
Stuhl "SB-Cuatro (Sofie Brunner)
Brauner Stuhl "Tongue" (Howe)
Stuhl "Widen Lounge Chair" (Ro)
Stuhl "Andresen" (Bdr. Andersen)
Stuhl "J108" (Coop)

via © Kira Brandt (Fotos) Danke für die Fotos, Kira!
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Donnerstag, 24. April 2014

Heavy Metal



Die Heavy Metal Band "Metallica" wird nie auf meiner privaten Hitliste landen, dagegen ist warmes Kupfer schon seit einigen Wochen ein Chartbreaker. Diesmal in Duett mit Hellblau ... 

Und ehrlich, ICH wäre so schnell nicht auf die Idee gekommen, diese beiden Farben miteinander zu kombinieren. Vielleicht weil ich Hellblau so gar nicht auf der Palette habe, sondern vor allem Grau und Weiß. By the way Weiß und Kupfer harmonisieren super miteinander - wie dieses Apartment zeigt.

Kupferfarbene Kanne (Stelton) von hier
Weiße Kanne (Muuto) von hier
Stehlampe (House Doctor)
Hängelampe (Bloomingville) von hier

via 1 © TVIS© Kira Brandt© Bloomingville
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Dienstag, 22. April 2014

In love with concrete



Wer mag schon Betonwüsten? 
Doch Lampen, Vasen und Bäder aus diesem Material kommen an. 

Und wer zuhause keine Betonwände hat, aber ihrer Optik verfallen ist, kann auf Tapeten in Betonoptik (z.B. "Concrete" von Piet Boon) zurückgreifen.

Trotz des betonharten Themas wünsche ich Euch allen nach dem langen Osterwochenende einen federleichten Einstieg in die neue Arbeitswoche. 

Tapete "Concrete" von Piet Boon
Vasen von Hanne Willmann, gibt es hier
Lampe von Itai Bar-On

via © 1 Jitske Hagens © 2 Menu  ©3 NSArchitects © 4 Itai Bar-On © Richard Lindvall
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Donnerstag, 17. April 2014

Spannend wie ein Krimi



Ich muss gestehen, ich habe eine Schwäche für fast verfallenene Villen. Ich mag den morbiden Charme, der von ihnen ausgeht, die Spuren der Zeit an den Wänden, der abblätternde Putz, durch den Kunstwerke entstehen. 

Und ich gefällt mir, wenn solche Räume mit modernen Möbel eingerichtet sind. Was für ein spannender Kontrast! 
Wie in dem Bad dieser italienischen Villa. Ihre Wände sind von der  Vergangenheit gezeichneten Wänden und mit einem coolen eckigen Waschbecken, Unterschrank, Regal und Spiegel aus beigefarbenen Marmor und gebürstetem Metall. 
Dazu kommen dann - very shabby - ein alter Setzkasten, Stuhl und eine schwarze Industrielampe, die den Kontrast verstärken. 

Möbel "Must" von Altamarea

via © Altamarea
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Mittwoch, 16. April 2014

Kreuzweise



Heute mache ich drei Kreuze - denn arbeitsintensive Tage liegen hinter mir und Ostern mit freien vor mir. 

Allerdings bleiben meine Wohnung und mein Blog ostereier-freie Zonen. Da ich aber das Thema nicht gänzlich unter den Tisch fallen lassen wollte, habe ich mir eine Alternative überlegt: Eine Fotoshow mit Kreuzen.

By the way - was macht Ihr über das lange Wochenende? 

Weiße Schalen, Becher und Kanne mit hellgrauen Kreuzen gibt es hier 

via 1 © Bodie and Fou© Menu AS 3 © Printlove 4 © Hk Living 5 © Neuwall (Decke mit weißen Kreuzen von Pia Wallen)
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Dienstag, 15. April 2014

Lampen aus grauem Glas



Letzten Samstag waren in Hamburg nachts die Museen geöffnet. Und ich tingelte mit einer Freundin von Ausstellung zu Ausstellung, war auf dem Gig einer Indie-Pop-Band, traf hier und da Leute, die ich schon länger nicht gesehen hatte und trank zum Schluss noch in der Kunsthalle einen Absacker - bis ich morgens um halb drei ins Bett fiel. 

In einem der Ausstellungsräume hätten auch diese Lampen ("Mona") aus grauem Glas hängen können. Entworfen hat sie Lucie Koldova, die sich irgendwo im Grenzgebiet von Kunst und Design bewegt. Kein Wunder, hat sie doch nicht nur Design und Architektur studiert, sondern eben auch Kunst. Heute lebt die Tschechin in Paris und hat dort ihr eigenes Designstudio. Und ihre Lampen möchte sie lieber in meiner oder Deiner Wohnung hängen sehen als im Museum. 

Falls Du noch mehr von Lucie sehen und über sie lesen möchtest, ich habe vor einigen Monaten etwas über ihre Seifenblasen aus Glas gepostet hier.

via © Lucie Koldova 
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Montag, 14. April 2014

Nendo und COS



Die letzte Woche habe ich mit Nendo ausklingen lassen. Die neue beginne ich gleich wieder mit ihm: Denn das Designstudio aus Tokio tourt gerade durch Europa. Sie hatten bereits einen Auftritt bei BoConcept hier, jetzt bei COS. Für das schwedische Fashionlabel mit den gerade Schnitten haben die Japaner Becher, Tassen, Kannen und eckigen Vasen entworfen - puristisch schön. 
Ich bin gespannt, wo Nendo in diesem Jahr noch einen Gig haben wird.

Und noch ein Tipp für die Blogger unter uns: Meine Fotos sahen im Original oft blendend aus. Doch sobald ich sie in den Blog lud, waren sie plötzlich mit einem Grauschleier überzogen. Ich konnte mir das nicht erklären. Bis ich herausfand, dass blogspot.com ungefragt Fotos bearbeitet, angeblich zum Besseren.

Doch diese "automatische Bildoptimierung" lässt sich unterbinden. Dazu musst Du allerdings bei Google+ angemeldet sein. Dort geht Du links auf "Übersicht" und klickst auf "Einstellungen". Dann scrollst runter, bis Du zu "Fotos und Videos" kommst. Dort deaktivierst Du die "Automatische Bildoptimierung". Danach sehen die Fotos im Blog hell und strahlend aus. 

via © COS (Fotos) und Nendo
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Freitag, 11. April 2014

Minimalistisch




Vor ein paar Tagen bekam ich plötzlich Post aus Japan, von Oki Sako. Er lebt in Tokio, ist Architekt und der Gründer von dem Designstudio Nendo. Im letzten Jahr besuchte er die Messe "Stockholm Furniture & Light" und lernte dabei Torben Paulin, CEO vom dänischen Möbelhersteller BoConcept kennen.

Ich weiß nicht, ob die beiden Männer abends an der Bar das Spiel "Mein Haus, mein Auto, mein Boot" gespielt haben. Klar ist jedoch, dass sie sich über Möbel unterhielten, über dänische Funktionalität und japanischen Minimalismus. 

Jetzt, nur ein Jahr später, hat Nendo gleich eine ganze Kollektion ("Fusion")für BoConcept entworfen. Und Herr Sako war so nett, mir das in einer Mail zu schreiben ... 

via © Nendo und BoConcept
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Mittwoch, 9. April 2014

Helles Apartment



Der Song "A Whiter Shade of Pale" von Procal Harum ging mir durch den Kopf, als ich diese Wohnung entdeckte. 

Weiß, Weiß und noch mal Weiß, nur hier und da kombiniert mit Kupfer (Lampen, Kissen, Schalen). Eine feine Komposition, genauso wie der Song von Procal Harum. Das Video zum Hit musste ich mir dann auch gleich noch ansehen und dabei schmunzeln - funny Sixties!

Ähnlich hat die Fotografin Dana van Leeuwen ihr Haus eingerichtet, dass ich im November letzten Jahres vorgestellt habe. 

via © Kim Timmerman (Styling und Fotos) 
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