Samstag, 9. Juli 2016

So wohnt der Architekt Joseph Dirand

Die Küche mit Parket, hellgrau gestrichen Wänden, bronzefarbener Küchenzeile und einer Arbeitsplatte aus Marmor
Bedroom with grey walls and lamps in brass
Bedroom in grey walls and lamps in brass
Bedroom with grey walls, wooden floor and big windows

Auf einem meiner Streifzüge durch das Internet bin ich auf den französischen Architekten Joseph Dirand gestoßen. Er hatte sofort meine ungeteilte Aufmerksamkeit.


Also schreibe ich ihn an und frage, ob ich seine Wohnung auf Leuchtend Grau verstellen dürfe. Der 40-Jährige, der gerne Jeans und Turnschuhe trägt, wurde 2013 von Maison & Objet, eine der bedeutendsten Messen für Innenarchitektur, zum besten Interior-Designer des Jahres gewählt. Er zählt inzwischen zu einem der wichtigsten Architekten  und Interiordesigner der Gegenwart. Dennoch hat Dirand innerhalb von zwei Tagen geantwortet: "Yes, you can."

Schon als Kind wollte der Franzose Architekt werden und er wurde es. Nach dem Architekturstudium an der Belleville Architectural School gründete er 1999 sein Studio in Paris. Heute - acht Jahre später – arbeiten zehn Architekten für und mit ihm.

Seine elegante und mit sinnlichen Materialien ausgestattete Wohnung liegt im Siebten Pariser Arrondissement. "Ich habe sie durch Zufall entdeckt und mich sofort verliebt. Ich wohnte damals in einer Art Loft und stand plötzlich in einer klassischen Pariser Wohnung aus der Haussmann-Ära", erzählt Dirand. Was er daraus gemacht hat, lässt sich mit berauschenden Minimalismus beschreiben.

Trotz vieler Projekte, fand Dirand die Zeit, das Apartment zu renovieren, in der er jetzt mit seiner Freundin und ihren beiden Töchtern aus früheren Ehen lebt. Ein Zuhause, das dem Rhythmus seines Lebens (mehr dazu hier) entspricht und widerspiegelt – wie das großzügige Wohn- und Esszimmer als Treffpunkt für die vierköpfige Familie, und mehrere Schlafzimmer zum Zurückziehen.

Auf den ersten Blick wirkt das Apartment, als seien alte Elemente restauriert worden. Doch das Versailles Parkett, die aufwendigen Leisten, bronzefarbene Türklinken und Marmorelemente stammen nicht aus dem 19. Jahrhundert, sondern sind komplett neu. Dirand engagierte dafür die besten Handwerker Frankreichs.


Ob in seiner Wohnung oder in seinem Studio - Dirand möchte den Himmel sehen können. Licht sei ihm wichtiger als die Einrichtung, erklärt der Franzose, der lieber über Flohmärkte geht als einen Vitra-Shop besucht. 

via © Joseph Dirand Architecture, Adrien Dirand (Fotos)
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Mittwoch, 6. Juli 2016

Licht-Kunst aus London

Drei Lampen aus Glas hängen über einem Tisch


Licht-Kunst aus London: Das Label Ochre nennt diese Lampen "Himmlische Kiesel", obwohl sie aus Glas sind. 

via © Ochre 
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Samstag, 2. Juli 2016

Minimalistische Keramik

Interior-Design-Blog Leuchtend Grau - Vasen aus Keramik 
Minimalismus pur: Schalen, Vasen und Kanne aus weißem Porzellan und grauem Basalt


Längengrad 73.9441579, Breitengrad 40.6781784 - ich reise mit dem Finger auf der Landkarte von Hamburg in den New Yorker Stadtteil Brooklyn. Bevor Natalie Weinberger hierher zog, studierte sie in Philadelphia Denkmalpflege. Doch diese Richtung gefiel ihr nicht und die Amerikanerin änderte ihren Kurs. 

2010 mietete sie in Brooklyn ein Atelier mit Töpferscheibe und Brennofen und stellt seitdem Keramik aus grauem Basalt und weißem Porzellan her. Mit 
rauer Anmutung und ungewöhnlichen Formen. Damit hat es Weinberger über den Ozean nach Berlin geschafft - zu BON Ceramicseinem Onlineshop, der ausgesuchte handgefertigte Objekte aus aller Welt anbietet. 

Mehr: Keramik von Fou de Feu

via © BON Ceramics 
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Freitag, 1. Juli 2016

So wohnt der Architekt Jen Alkema

In der hellen Küche steht außer einem großem Tisch und Stühlen nichts.
Das Haus des Architekten Jan Alkema ist lichtdurchflutet.
In der Küche hat der Architekt sandfarbenen Stein und helles Holz verwendet.



"Ich bin ein Minimalist", sagt der Architekt Jen Alkema.  


Sein Apartment in Amsterdam spiegelt wieder was, was er darunter versteht: Ein auf das Wesentliche reduzierter und zurückhaltender Stil, der dennoch etwas Warmes hat.

Wenig steht auf Möbeln und nur ein Hand voll ausgesuchter Bilder hängen an den Wänden. Dafür ist seine Wohnung eine Ode an das Licht, das durch deckenhohe Fenster in die Räume fällt. Leuchtleisten an den Decken verströmen ein fast goldenes Licht. Die weißen Wände scheinen es zu reflektieren. Der sandfarbene Boden passt perfekt dazu. 


Weitelesen? Minimalistische Villa in Frankreich von Nicolas Schuybroeck Architects

via © Jen Alkema architect & associates